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Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.

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Abschlusstagung

Am 28.01.2023 fand die Abschlusstagung „Unsichtbare Geschichten der maghrebinischen Zwangsarbeiter*innen einer postkolonialen und postnationalsozialistischen Gesellschaft“ im Bürgerhaus Bilk im Stadtteilzentrum Bilk zu Düsseldorf statt. Die Abschlusstagung wurde eingeleitet mit einer Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende Karima Benbrahim, Projektleiterin Mariam Belyouaou mit einem Grußwort der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft durch Magdalena Lovric´. Anschließend bereicherte Autor und Journalist Mohamed Amjahid die Abschlusstagung mit einer Keynote zum Thema „Update für die Erinnerungskultur – Kritische Perspektiven auf deutsche Geschichte und Aufarbeitung“ mit einer anschließenden Diskussion.

Daraufhin wurden vier Workshops angeboten. Kooperationspartner Appolinaire Apetor-Koffi thematisierte in seinem Workshop die maghrebinischen Zwangsarbeiter*innen in der NS-Zeit, insbesondere diejenigen, welche auf der Baustelle des U-Boot-Bunkers Valentin in Bremen durch die schwere Arbeit ihr Leben ließen. Projektleiterin und Politikwissenschaftlerin Mariam Belyouaou hielt einen Workshop zum Thema „Nafri-Debatte. Kontinuitäten rassistischer Praktiken aus der NS-Zeit“. Hier zog sie Vergleiche zwischen der rassistischen Agenda in den 20er Jahren und der Silvesternacht 2015. Dabei sprach sie mit den Teilnehmer*innen über bestehende Widerstandsstrategien und mögliche Ansätze das Wort zu recalimen.

Hafida Seghaoui, bildungspolitische Multiplikatorin, hielt einen Workshop zum Thema „Verflechtungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus am Beispiel der Rheinlandkinder“. Zunächst führte sie die Teilnehmer*innen in die Historie ein.

Die Teilnehmer*innen erarbeiteten in Einzel- und Gruppenarbeiten weiterführendes Wissen über die „Rheinlandkinder“ und die allgemeinen soziopolitischen Verflechtungen der Kolonial- und NS-Zeit. In einer anschließenden Diskussion wurden diese Ergebnisse gesammelt und freiwillig mit den persönlichen Familiengeschichten der Teilnehmenden verknüpft.

Karima Benbrahim, Erziehungswissenschaftlering und politische Bildnerin mit den Schwerpunktthemen empowermentorientierte Rassismuskritik (Vorsitzende Zukunft Plus e.V.) führte bei der Abschlusstagung einen Safe-Space Workshop zum Thema „Community und Empowermentarbeit von und für Maghrebiner*innen durch, um den Deutsch-Maghrebiner*innen einen Raum der Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit anzubieten.